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Internationales Lyriktreffen

03. Juli bis 05. Juli

Münster-Mitte

Alter Erwachsene
Treffpunkt an verschiedenen Orten in Münster
Zeitraum zu verschiedenen Zeiten
Preis mit Eintritt

Beschreibung

Das Internationale Lyriktreffen Münster findet vom 3. bis zum 5. Juli 2026 unter dem Motto „Poesie und Sprechblase“ statt. Das Thema wird sowohl medial als auch inhaltlich beleuchtet. Einerseits werden die Wechselwirkungen zwischen Poesie und Floskeln, Phrasen und Formeln befragt. Andererseits liegt ein besonderer Fokus auf der Beziehung zwischen Lyrik und Comic.
Das Lyriktreffen Münster gehört seit 1979 zu den herausragenden internationalen Kulturereignissen in Münster. Das Kulturamt Münster richtet das Treffen in Kooperation mit dem Literaturverein Münster im Biennale-Rhythmus aus. Deutsche wie internationale Dichter*innen, ihre Übersetzer*innen, gefeierte Stars und junge Talente rücken Münster für drei Tage ins Zentrum der Gegenwartslyrik.
Lesungen, Vorträge, Workshops und Gespräche ermöglichen Begegnungen zwischen Publikum, Lyriker*innen, zwischen Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung. Auf diese Weise eröffnen sich nicht nur Einblicke in den Facettenreichtum aktueller Lyrik, sondern auch in die Kunst ihrer Übersetzung. Seit der pandemiebedingten Verschiebung des Festivals von 2021 auf 2022 findet das Lyriktreffen anstatt in den ungeraden nun in den geraden Jahren statt.
Im Rahmen des Festivals wurde von 1993 bis 2009 der „Preis der Stadt Münster für europäische Poesie“ verliehen. Anlässlich seiner zehnten Verleihung 2011 wurde der Einzugsbereich des Preises über die Grenzen Europas hinaus erweitert. Unter dem neuen Titel „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie“ kann er auf die politische Globalisierung eine weltliterarische Antwort geben. Ausgezeichnet werden damit ein international rezipierter Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung. Dotiert ist der Preis mit 15.500 Euro, die jeweils zu gleichen Teilen an Autor*in und Übersetzer*in gehen.
Der Poesiepreis möchte:
auf einer breiten Ebene das Bewusstsein für die Öffnung in Europa verstärken;
auch die oft wenig beachteten guten Übersetzungen ins Bewusstsein der literarischen Öffentlichkeit heben;
die Literatur in ihrer Brückenfunktion für das Verständnis fremdsprachiger Nationen zeigen;
die Verlage dazu animieren, auch wichtige zeitgenössische fremdsprachige Lyrik in guten Übersetzungen zugänglich zu machen.

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