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Eröffnung: dream(e)scapes (Theresa Rothe)

30. Oktober

Münster-Mitte

Alter alle
Treffpunkt Fresnostraße 8 48159 Münster
Zeitraum 18:00 Uhr
Preis kostenlos

Beschreibung

Mit dream(e)scapes öffnet Theresa Rothe (*1990) einen Zugang zum Unterbewussten und verwandelt den Ausstellungsraum in eine Traum- und Fantasiewelt, die vom Alltag und den damit einhergehenden Erfahrungen geprägt ist. Ihre Skulpturen und kinetischen Installationen beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität, Funktionalität und psychischer Stabilität, dabei werden diese emotionalen und psychischen Zustände in ambivalente Bildwelten übersetzt, die von zurückhaltender Verletzlichkeit, humorvolle Zuversicht und fast schon grotesker Niedlichkeit geprägt sind. Der Ausstellungsraum greift diese Ambivalenz auf und unterstreicht sie, indem er eben jene Zwischenwelt greifbar macht, die sich aus dem Wechselspiel zwischen Traum und Realität ergibt. Dabei überträgt sich die Materialität ihrer Skulpturen auf den Ausstellungsraum und lässt ihn zu einem immersiven Erlebnis werden.

Mit diesem letzten Übergang endet das Jahresprogramm metamorphosis, das sich in vier Ausstellungen der Frage widmet, wie Veränderungen als Prozess sichtbar gemacht und künstlerisch eingefangen werden können. Mit Rothes Arbeiten wird diese Fragestellung auf das menschliche Bewusstsein übertragen. In dream(e)scapes werden Traumlandschaften verhandelt, die uns zum Verweilen oder aber auch zum Flüchten verleiten.

Theresa Rothe hatte bereits zahlreiche Ausstellungen in renommierten Institutionen, darunter im Hamburger Bahnhof (2026); Museum der Bildenden Künste Leipzig (2026); deutsches Hygiene Museum Dresden (2026); Slug Leipzig (2025); AURA Kunstraum (2025); Galerie im Ratskeller Berlin (2025); Kunsthalle Erfurt (2025); Galerie Eigenheim Wien (2023); Galerie Irrgang Leipzig (2023); Neue Fabrik Wien (2023). Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und gefördert, unter anderem mit dem Max-Pechstein-Stipendium sowie dem MdbK [jetzt] Preis (2025). Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Städtischen Galerie Dresden und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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