AD(H)S? Wenn Verhaltensweisen Fragen aufwerfen
22. September
Ibbenbüren
Beschreibung
Kinder werden im Alltag oft schnell in Rollen eingeordnet: verträumt, unruhig, impulsiv, unsicher, besonders sensibel, zerstreut, tollpatschig oder als „Klassenclown“. Hinter solchen Beschreibungen können ganz unterschiedliche Bedürfnisse, Entwicklungsphasen oder Belastungen stehen. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff AD(H)S – doch nicht jedes auffällige Verhalten weist automatisch auf diese Diagnose hin.
Der Vortrag lädt dazu ein, mögliche Ursachen und Hintergründe kindlicher Verhaltensweisen genauer zu betrachten. Dabei werden aktuelle neurophysiologische Erkenntnisse einbezogen, die helfen, Aufmerksamkeits- und Reaktionsmuster besser zu verstehen. Ziel ist es, vorschnelle Schlussfolgerungen oder „Schubladendenken“ zu vermeiden und stattdessen den Blick für individuelle Entwicklungswege zu öffnen.Das „Schubladendenken“ soll aufgebrochen und Kindern sowie Eltern neue bewährte Wege zur Unterstützung aufgezeigt werden. Der Abend möchte Mut machen, genauer hinzuschauen und passende Wege zu finden, die Kindern und ihren Familien echte Orientierung bieten.
